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56. DMV-Burgring-Neydeck-Fahrt des MSC Burgring Nideggen am 03.11.2012

Bericht von vom 5. November 2012

Magere Ergebnisse für MSG-Teams!

Diesmal brauchte ich für meinen Bericht einen etwas längeren Anlauf. Zum Einen war ich mir nicht klar, was ich überhaupt schreiben soll, zum Anderen hat mich dann doch das spannende Formel 1 – Rennen in Dubai aufgehalten.

Startlokal war wieder das Restaurant zum Felsenrundgang in Nideggen-Rath. Leider haben sich nur 22 Teams (2011 waren es noch 30) eingefunden.
Da sich in Klasse N die zwei SFK-Teams alleine befunden hätten, nannte man kurzerhand in die Klasse A um. Im letzten Jahr gab es für alle Klassen identische Aufgaben, nur B/C hatte zwei Aufgaben mehr.

Dies hatte Peter Hocke in diesem Jahr anders gelöst, da es in 2011 diverse Missverständnisse in der Klasse N gab. Eigentlich war diese Mühe umsonst, da nun die Klasse N gänzlich unbesetzt war.

Woran der Teilnehmerschwund trotz ADAC-Pokallauf und WEST-OM-Lauf lag wird der Veranstalter sicherlich für sich ermitteln müssen.
Auch wir hatten im letzten Jahr spontan kundgetan „Hier fahren wir nicht mehr“. Dann aber doch festgestellt, dass der Veranstalter eigentlich nichts dafür konnte, dass wir nicht genau gewusst haben, an welchem Punkt wir uns auf diesem Globus befanden.

In diesem Jahr hatten wir damit keine Probleme. Unterwegs gab es zwar einige Situationen, an denen wir uns gefragt haben: „OK aufschreiben oder nicht“, ansonsten war für uns das meiste klar. Dachten wir!
Vom Start weg gab es erst mal eine Wegbeschreibung, die uns durch Nideggen führte, direkt in Richtung unseres ersten Fehlers. In ein einkopiertes Teil mit Strich, welches wir als Überlappung erkannten, war eine andere Schwierigkeit „eingebaut“. Der einkopierte Strich band nämlich nur von der anderen Seite kommend an eine doppellinige Straße an. Bedeutete für uns, die OK 190 auf dem kleinen Parkplatz zuviel, und eine andere OK weiter unten auf der Landstraße zu wenig.

Dies wurde allerdings nur einmal geahndet, wie alle Fehler dieser Art.

Nach Aufgabe 7 folgten in den Aufgaben 8 bis 12 wieder Wegbeschreibungen. Die Strecke war allerdings so lang, dass man dies schon als „Überführungsetappe“ bezeichnen konnte, auch wenn diese Strecke im zweiten Teil hinsichtlich des Einbahnstraßensystems noch eine Bedeutung hatte.
Danach durften wir uns auch erstmals über jede Menge „Barrikaden“ freuen, wo wir natürlich auch unseren Fehler machten.

An der Stelle angekommen, wo die DK sein sollte, standen dort einige Teilnehmer, die vermutlich ihre Idealzeit abwarteten. Durch den großen Holz-LKW war nicht auszumachen, wo sich die DK nun eigentlich befand. Lediglich eine Pylone stand da irgendwo herum. Obwohl die DK (außer dieser Pylone) nicht gekennzeichnet war, haben wir mal nachgefragt, ob dies denn die DK wäre. Wir erhielten eine positive Antwort und ließen uns unsere Zeit notieren.
Hier die Idealzeit von 90 Minuten abzuwarten erschien uns nicht sinnvoll und konnte so auch nicht vom Veranstalter gewollt sein. So hatten wir bis zu diesem Punkt 74 Minuten gebraucht.

Die Strecke von der DK bis zur Ortschaft Hammer ging auf gleicher Strecke zurück. Das hieß für uns, alle Möglichkeiten zu nutzen, das geforderte Einbahnstraßensystem einzuhalten. Dies war hier nur an einem kleinen Parkplatz der Fall. Danach wieder eine „Überführungsetappe“ als Wegbeschreibung.

In Aufgabe 17 war ein Strich von der Hauptstraße parallel zurück in eine Nebenstraße gezeichnet. Unser Weg führte uns natürlich durch das Dorf und nochmals an der OK auf der Hauptstraße vorbei.
Die Durchführungsbestimmung „Punkte sind nach Natur anzufahren“ und das an dieser Stelle aufgehobene Einbahnstraßensystem haben wir leider nicht beachtet, denn das nächste Aufgabenteil war ein Punkt.
Allerdings haben wir uns auch an das ebenfalls geltende WEST-OM Reglement gehalten, denn da heißt es: „Wenden ist generell verboten, außer beim gefordertem Einfahren in Sackgassen nach Karte oder Natur (Wenden erlaubt am Ende bzw. an Sperrschildern oder Schranken) sowie an Wendekontrollen.“
An dieser Stelle traf nichts davon zu und wir haben bei genauester Betrachtung keine Möglichkeit eines „erlaubten Wendens“ entdecken können (z.B. in Karte eingezeichneter Parkplatz o.ä.), deshalb der Weg durch das Dorf.

In Aufgabe 19 durfte man wieder so wenig als möglich gegen das Einbahnstraßensystem verstoßen. Die Möglichkeit dazu gaben uns ein Strich auf der Hauptstraße neben einem Parkplatz, sowie ein Punkt an einem Parkplatz.

Das Ziel erreichten wir innerhalb der strafpunktfreien Organisationszeit von 180 Minuten.

Als beste SFK´ler hatten neben uns noch Stefan Opp / Jill Flender, sowie ein weiteres Team 50 Strafpunkte. Hier kam die Regelung bei Punktgleichheit, nämlich die „Schnittkontrollen „ (Zeitabweichung in Minuten an den DK´s und Ziel) zum tragen.

Das für uns (nach kurzer Überlegung) ein Abwarten an der DK nicht in Frage kam, hat uns an dieser Stelle nicht geschadet. Das die 90 Minuten Idealzeit für die zweite Hälfte mit der Ankunft an der DK begannen, war uns nicht klar.
Die Handhabung dieser Schnittkontrolle war uns im letzten Jahr bereits nicht so klar, insbesondere da hier auch noch Sekunden ins Spiel kommen sollten.

Somit hatten wir von DK zum Ziel 97 Minuten und damit 7 Minuten Abweichung, die für die Platzierung bei Punktgleichheit herangezogen wurden. Das bedeutete Platz 6.
Mit Null Minuten Abweichung gab es als Lichtblick für den SFK den vierten Platz für unser Team Stefan Opp / Jill Flender, die erstmalig in Klasse A starteten.

Ein Fässchen Bier für den SFK Solingen gab es für den ersten Platz in der Mannschaftswertung.

Fazit:
Obwohl auf der Strecke diesmal fast alles in Ordnung war und auch im Auto eine außergewöhnliche Harmonie herrschte, bedarf es für eine Teilnahme im nächsten Jahr eine sehr lange „Findungsphase“.

 

Der Beitrag wurde am Montag, den 5. November 2012 um 10:33 Uhr veröffentlicht und wurde unter Ori abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten. Einen Kommentar schreiben